Die Harlekinweide ist ein buntblättriger Zuchtbaumm der aus Ostasien entstammenden Weidenart Salix integra.

Diese wurde im Jahre 1979 von Harry van de Laar nach Europa von Japan eingeführt und erfreut sich seither einer großen Beliebtheit als ein Ziergehölz für die Gärten. Bisweilen ist die Pflanze im Handel auch als Buntblättrige Weide, Japanische Zierweide oder als Flamingobaum erhältlich.

Die Harlekinweide stammt also aus Ostasien aus dem Norden Chinas, Korea, Japan und Russland. Hier wächst sie an Wasserläufen sowie auf feuchten Wiesen.

Wuchs, Blätter und Blüten der Harlekinweide

Die Weide wird entweder als Strauch herangezogen oder auch als Hochstämmchen an eine andere Weidenart gepfropft. Als Strauchform erreicht die Pflanze eine Höhe etwa drei Metern sowie eine Breite von 1,50 Meter. Die Hochstämmchen wachsen hingegen nicht so stark in die Höhe. Der Stamm und die Krone werden jedoch mit den Jahren immer breiter. Die Zweige der Pflanze sind flexibel, lang und an den Enden überhängend. Mit etwa 30 Zentimeter pro Jahr wächst die Harlekinweide im Gegensatz zu anderen Weidenarten recht langsam. Der Baum ist außerdem nicht sehr langlebig. Schon nach 10 bis 20 Jahren fangen die Pflanzen an zu vergreisen.

Das Laub der Weide ist der größte Zierwert. Die eher untypischen und gegenständigen oder wirtelig länglichen und geordneten Blätter sind mittelgrün und weiß panaschiert. In ihrem Austrieb sind die Blätter außerdem rosarot überlaufen. Wegen der andersfarbigen Triebspitzen sehen diese aus, als würde die Weide blühen. Wenn der Standort sonnig ist, wird auch die Blattfärbung intensiver. Im Laufe des Jahres vergrünt hierbei das Laub. I der kalten Jahreszeit wirft die Harlekinweide ihre Blätter ab, bleibt dann jedoch mit den gelb oder rötlich schimmernden Zweigen trotzdem attraktiv.

Ab dem Monat Juni entwickeln sich aus den weiblichen Kätzchen der Blüten der Wildart des Baumes zwei bis drei Millimeter große Kapselfrüchte, die zudem beharrt sind. Weil es sich bei jener Sorte ‘Hakuro Nishiki’ allerdings um eine reine männliche Züchtung handelt, werden hier keine Früchte angesetzt.

Standort, Boden und Pflanzung der Harlekinweide

Die Weide hat ein sehr helles Laub und eignet sich deshalb auch gut für sonnige und helle Standorte, sofern es dort am Mittag nicht zu heiß wird. Im gemäßigten Schatten gedeiht sie auch, so verliert das Laub dann aber etwas an seiner Leuchtkraft.

Der optimale Boden für die Weide ist feucht bis frisch und locker. An besonders sonnigen Standorten leidet der Baum auch unter Blattverbrennungen, sofern die Erde nicht feucht genug ist. Auch die Staunässe verträgt die wurzelnde Pflanze nicht sehr gut. In einem Kübel wird die Harlekinweide in hochwertige Pflanzenerde gesetzt.

Die Weide wird zumeist entweder im Herbst oder auch im Frühjahr gepflanzt, kann jedoch auch als Containerpflanze das ganze Jahr über eingesetzt werden. Nach einer Pflanzung muss die Harlekinweide gut gegossen werden. In sehr warmen Sommern sollten frisch gepflanzte Bäume gelegentlich separat gegossen werden. Das Verpflanzen des Baums ist auch nach einigen Jahren noch einfach möglich, da es an dem neuen Standort leicht wieder anwachsen kann. Die ideale Jahreszeit für ein Verpflanzen ist jedoch der Herbst, denn auf diese Weise hat die Harlekinweide bis zum nächsten Frühling genug Zeit für das Einwurzeln.

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Lukas Ebersbach
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