Palmlilien (lateinisch Yucca filamentosa) werden auch als „Garten-Yucca“ bezeichnet und diese gehören zu der Familie der Spargelgewächse. Der Name „Palme“ wird vom palmenähnlichen Blattschopf der Pflanze abgeleitet.

Der zweite Name „Lilie“ stammt von den lilienähnlichen Blüten ab. Im Hochsommer entsteht aus einem häufig stammlosen Schopf mit spitzen, harten sowie langen Blättern ein bis zu 2 Meter hoher und rispiger Blütenstand, der aus einer Vielzahl von weißen und glockenförmigen Blüten besteht. Vom Umfang her kann hier eine Größe von bis zu 1 Meter bei dieser Pflanze erreicht werden. Von den Palmlilien sind ungefähr 40 verschiedene Arten bekannt. Die Unterscheidung der einzelnen Arten ist hier jedoch schwierig.

Dabei darf hier keine Verwechslung mit den sehr ähnlichen „Yucca-Plamen für das Zimmer“ erfolgen. Dabei ist die Gartenversion für das Freiland nur bedingt winterhart.

Die Blüte

Bis eine Palmlilie blüht, können bis zu 10 Jahre vergehen. Im Freien entfalten sich von Juni bis in die Monate September bis Oktober hinein aufrechte und straffe Rispen, die mit großen Glockenblüten in Creme oder Weiß versehen sind. Dabei gibt es einige Punkte, die Auswirkungen auf die Bereitschaft zum Blühen haben. Dazu gehört eine warme und sonnige Lage hauptsächlich im Schutz einer Hecke oder einer Mauer. Ebenfalls hilft hier humoses sowie gut durchlässiges Substrat, bei dem keine Gefahr von Staunässe vorhanden ist. Außerdem ist hier ein ausgewogener Nährstoff- Wasserhaushalt wichtig.

Herkunft und Verbreitung der Palmlilien

Sämtliche Arten der Gattung Yucca, zu der auch die Palmlilie gehört, kamen vom Ursprung her aus Amerika. Diese Arten sind entlang der gesamten US-Ostküste verbreitet. Dabei handelt es sich um eine eigentlich sehr anspruchslose Staude. Sie gedeiht in einem sandigen, sehr trockenen sowie durchlässigen Boden und entwickelt sich an einem geschützten sowie sonnigen Standort sehr gut. Die Pflanzung kann im Frühjahr oder im Herbst vorgenommen werden. Gerade in einem Vorgarten kommt diese imposante Erscheinung gut zur Geltung. Wenn sich Rosen oder andere Gewächse in der Nachbarschaft befinden, so sollte hier ein Abstand von ungefähr 1 Meter bei der Pflanzung beachtet werden, da Palmlilien viel Platz benötigen.

Pflege, Düngung und Vermehrung

Bei der Pflege sollten braune und abgestorbene Blätter entfernt werden. Dabei sollten hier Handschuhe verwendet werden, weil die Blätter über scharfe und harte Kanten verfügen. Ebenso sollte der Blütenstand nach der Blüte abgeschnitten oder entfernt werden. Eine eigentliche Düngung benötigt diese Pflanze nicht.

Was die Vermehrung anbelangt, so bildet die Staude selbst Ableger. Diese wurzeln alleine oder es besteht auch die Möglichkeit, diese abzunehmen und dann in Töpfe mit einem sandigen Untergrund umzupflanzen. Wenn der Anwurzel-Vorgang erfolgt ist, kann eine Umpflanzung in das Freiland vorgenommen werden. Wenn Ableger im Herbst abgenommen werden, so können diese im Haus überwintern und im Frühjahr bei ungefähr 20 Grad Celsius an Wärme kann das Einpflanzen im Freiland erfolgen. Damit dann diese Pflanzen blühen, werden teilweise einige Jahre benötigt.

Schädlinge sowie Krankheiten

Ein starker Frost in den Wintermonaten sowie eine entstehende Staunässe können der Pflanze zusetzen und diese dann absterben lassen. Ebenso besteht die Gefahr, dass eine Palmlilie auch von dem Lilienhähnchen befallen und beschädigt werden kann. Weitere Schädlinge und Krankheiten, die der Pflanze schaden könnten, sind nicht bekannt.

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Lukas Ebersbach
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