Bei dem Sonnenhut handelt es sich um eine beliebte Gartenstaude. Sie gehört zur den Pflanzenfamilie der Korbblütler (lateinisch Asteraceae).

Die meisten Arten bei dem Sonnenhut kommen vom Ursprung her aus Nordamerika. Diese Pflanze kann eine Höhe von 60 bis 180 Zentimeter erreichen. Die Pflanze verfügt über Pfahlwurzeln. Dadurch wird es der Pflanze möglich, Nährstoffe und Wasser auch in den tieferen Bodenschichten zu erreichen und dort aufzunehmen. Die Pflanze treibt nicht nur einen Stängel heraus, sondern hier entstehen immer mehrere Stängel. Was die Blätter anbelangt, so sind diese behaart und verfügen über eine raue Oberfläche. Die Blätter können eine Länge von bis zu 20 Zentimeter erreichen.

Die Blüten bestehen aus einer stacheligen und bräunlichen Mitte. Darum herum bilden sich hochgewölbte Blütenblätter. Die Farben der Blütenblätter sind in der Regel rosa bis violett. Diese Blütenblätter ziehen Schmetterlinge und Bienen an. Auch gibt es in der Zwischenzeit speziell dafür gezüchtete Versionen, die über gelbe oder weißliche Blüten verfügen.

Das Erscheinungsbild von einem Sonnenhut kann mit der der Rudbeckien (Lateinisch Rudbeckia) verglichen werden. Dabei handelt es sich hierbei jedoch um eine andere Gattung. Die Blüten entstehen häufig im Sommer ab dem Monat Julie und die Blütezeit geht bis in den September hinein. Die Samen werden bei dem Sonnenhut normalerweise von März bis Juni ausgesät.

Arten und Sorten

Wenn im botanischen Fachbereich von einem Sonnenhut gesprochen wird, handelt es sich hier in der Regel um die Gattung „Echaniceae“. Außerdem gibt es jedoch vom Sprachgebrauch her noch Pflanzen, welche so ähnlich, wie die Sonnenhüte aussehen und ebenfalls diese Bezeichnung umgangssprachlich tragen. Hierbei entsteht dann teilweise etwas Verwirrung bei der entsprechenden Zuordnung.

Purpursonnenhut

Der Purpursonnenheut (lateinisch Echinacea purpure) wird auch als Roter Scheinsonnenhut bezeichnet. Diese Ausführung verfügt ebenfalls über große wunderbar blühende Korbblüten, die in einer purpurroten Farbe in Erscheinung treten. Dieser Purpursonnenhut wächst meist an sehr sonnigen Plätzen mit einem humusreichen Boden. Die Blütezeit ist von Juli bis September. Diese Version gilt auch als Heilpflanze, die bei der Stärkung des Immunsystems und bei Erkältungen verwendet und eingesetzt wird.

Gelber Sonnenhut

Diese Ausführung wird auch als Gewöhnlicher Sonnenhut bezeichnet. Diese Version gehört zur Pflanzengattung der Rudbeckien (lateinisch Rudbeckia). Diese Gattung kommt, wie oben bereits erwähnt, vom Ursprung her aus Nordamerika und kommt häufig als Zierpflanze in den Gärten zum Einsatz. Die Bezeichnung „Sonnenhut“ kommt von den dort vorhandenen gelben Blüten, welche an die Sonne von der Erscheinungsweise und von der Form her stark erinnern. Diese Version gehört jedoch nicht zur der Gattung der Sonnenhüte. Diese Gattung wird auch nicht als Heilpflanze angewandt.

Hier gibt es ungefähr 20 Rudbeckia-Arten und weitere gezüchtete Sorten. Dabei sind es mehrjährige Stauden, die auch problemlos durch die Wintermonate kommen. Hierbei sind die Blüten bei den meisten dieser Sorten strahlend gelb und die Blütezeit ist, wie bereits erwähnt, von Juli bis in den Oktober hinein. Dabei ist die Sorte „Goldsturm“ von dieser Gattung aufgrund der dort vorhandenen Robustheit und dem vorhandenen buschigen Wuchs eine Ausführung, die viel in Beeten gepflanzt wird. Die Gattung „Herbstsonne“ von den oben angeführten Rudeckia-Arten kann eine Höhe von bis zu 2 Metern erreichen.

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Lukas Ebersbach
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